850 Jahre Dom zu Brandenburg: Manuela Schwesig hält Rede über Familie und Partnerschaftlichkeit

850 Jahre Dom zu Brandenburg
Manuela Schwesig hält Rede über Familie und Partnerschaftlichkeit

Brandenburg an der Havel, 10. August 2015. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wird am Dienstag, den 18. August 2015 um 19:00 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe ‚Dom am Abend‘ eine Rede zum Thema ‚Familie und Partnerschaftlichkeit – Veränderte Wünsche und neue Antworten‘ halten. Dr. Kerstin Gäfgen-Track, Domherrin, wird eine Einführung halten und die Veranstaltung moderieren. Weil Familie ein Thema ist, das viele Menschen sehr persönlich angeht, und da viele Menschen nach neuen Wegen für sich suchen, erwartet die Domherrin spannende Reaktionen im Anschluss an die Rede der Ministerin.

Die Ministerin spricht über die Gesellschaft im Umbruch und das sich damit wandelnde Bild der Familie. Schwesig sagt: „Familien sind heute so bunt, wie das Leben selbst: Paare mit und ohne Trauschein, Alleinerziehende, Patchwork-, Mehrgenerationen-, Regenbogenfamilien. Für mich ist Familie überall da, wo Menschen sich umeinander kümmern und Verantwortung übernehmen. Dazu gehören auch Menschen, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern.“ Moderne Familienpolitik müsse auf diese veränderte Lebenswirklichkeit von Familien reagieren. Dabei spiele die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine wichtige Rolle. „Wir wissen, dass sich jede Menge der jungen Mütter und Väter die Aufgaben in Familien und Beruf partnerschaftlich teilen wollen und auch beide für das Einkommen verantwortlich sein möchten“, erklärt Manuela Schwesig. Partnerschaftlichkeit ist ein Begriff für menschliches Miteinander in der Familie: für Väter und Mütter, in der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf.

Domherrin Gäfgen-Track freut sich, so hochkarätigen Besuch im Dom zu wissen. 

Sie schätzt das zupackende Engagement der Familienministerin sehr und sagt: „Familie ist heute vielfältiger geworden, wir nehmen dies in den evangelischen Kindertagesstätten, Schulen oder auch in der Arbeit mit Senioren deutlich wahr und versuchen, darauf angemessen zu reagieren und neue Wege zu gehen. Wo Menschen auf Dauer und im Zusammensein der Generationen Verantwortung füreinander übernehmen, sollten sie Unterstützung in Kirche, Staat und Gesellschaft erfahren. Dabei darf nicht die Form ausschlaggebend sein, in der Familie und Partnerschaft gelebt werden, sondern Verlässlichkeit, Vertrauen sowie gegenseitige Fürsorge und Verantwortung.“ 

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Weitere Informationen:
Offizielle Homepage: dom-brandenburg.de/domjubilaeum
PDF-Version des Jubiläumsprogramms: box.com/programm-dom
Virtuelle Pressemappe mit Texten und Fotos: box.com/dom850

Über das Domstift Brandenburg:
Das Domstift Brandenburg ist die älteste Institution des Landes mit einer über 800 Jahre langen Tradition. Zu seinen Aufgaben gehören die Erhaltung und zeitgemäße Nutzung des umfangreichen historischen Gebäudeensembles aus Dom, Klausur, Kurien und Nebengebäuden. Mit seinen Konzertreihen, seinem Museum, den Gottesdiensten und den beiden Evangelischen Schulen zieht der Dom zu Brandenburg jährlich über 60.000 Besucher an. Im Jahr 2015 feiert das Domstift das 850-jährige Jubiläum der Grundsteinlegung des Doms.