Von der Fabrik zum Zuhause für 24 Menschen mit Behinderung: Mosaik-Wohnheim in Neukölln feiert 25-jähriges Jubiläum

Von der Fabrik zum Zuhause für 24 Menschen mit Behinderung:
Mosaik-Wohnheim in Neukölln feiert 25-jähriges Jubiläum

Berlin, 11. Mai 2016. Das Mosaik-Wohnheim in der Neuköllner Weserstraße feiert am 27. Mai sein 25-jähriges Bestehen. In dem sanierten Gebäude einer ehemaligen Fabrik im Herzen von Neukölln leben 24 Menschen mit Behinderung. Zusätzlich gibt es vier kleine Wohneinheiten in unmittelbarer Nachbarschaft, in denen Bewohner in ihren eigenen Wohnungen leben können und im Verbund betreut werden. Ehrengast und Festrednerin der Jubiläumsfeier ist Katharina Smaldino, die Bezirks-Beauftragte für Menschen mit Behinderung in Neukölln.

1991 war das Neuköllner Wohnheim das erste Projekt dieser Art für den Verein „Das Mosaik e.V.“. Damit gehörte der Mosaik-Unternehmensverbund zu den ersten Trägern mit sowohl Wohn- als auch Arbeitsangeboten für Menschen mit Behinderung in Berlin.

Als das Wohnheim ins Leben gerufen wurde, gab es kaum geeignete Wohnplätze für Menschen mit Behinderung. Viele Erwachsene waren darauf angewiesen, weiter bei ihren Eltern zu wohnen. Andere wurden in Seniorenheimen oder sogar in der Psychiatrie untergebracht. Erst eine neue gesetzliche Regelung Mitte der 1980er Jahre ermöglichte es Trägern von Werkstätten, auch Wohnkonzepte anzubieten. Heute bietet Mosaik in Berlin und Brandenburg insgesamt 78 Plätze in Wohnheimen und Wohngemeinschaften und rund 40 Plätze im betreuten Einzelwohnen an.

Angelika Dömling ist Leiterin des Fachbereichs Wohnen bei Mosaik. Sie erinnert sich: „Wir haben von Beginn an Wert darauf gelegt, dass unsere Wohnangebote allen Menschen mit Behinderung und nicht nur den Beschäftigten der Mosaik-Werkstätten zur Verfügung stehen. Mit dem Wohnheim in der Weserstraße haben wir einen Ort geschaffen, der fest im Kiez verwurzelt ist und das Bezirksleben bereichert. Es ist ein Schmuckstück für Neukölln.“

„Unsere Wohneinrichtungen sind genau wie unsere Ausbildungs- und Arbeitsplätze dafür da, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Das gehört völlig selbstverständlich zu Mosaik“, sagt Frank Jeromin, Geschäftsführer des Mosaik-Unternehmensverbundes, „mit unseren renommierten Objekten in Berlin und Brandenburg sind wir Vorreiter in Fragen der Inklusion. Mit der Weserstraße haben wir wieder einmal bewiesen, dass wir nicht nur schnell in der Umsetzung neuer Richtlinien waren, sondern dass unsere Projekte auch gut angenommen werden und zukunftsfähig sind.“ 

Weitere Informationen und Fotos finden Sie in unserer digitalen Pressemappe: box.com/Mosaik-Berlin

Der Mosaik-Unternehmensverbund:
Seit über 50 Jahren begleitet und unterstützt der Mosaik-Unternehmensverbund Menschen mit Behinderung in ihrem Wunsch, aktiv am Arbeitsleben teilzuhaben sowie ihre Selbstständigkeit zu erhalten und zu fördern. Mit mehr als 2.000 Mitarbeitern zählt das Traditionsunternehmen zu den größten Arbeitgebern der Region Berlin-Brandenburg und ist auch unter den gemeinnützigen Trägern Deutschlands einer der größeren Anbieter. Neben den Mosaik-Werkstätten für Behinderte gGmbH und dem Ökohof in Kuhhorst gilt die Mosaik-Services GmbH als anerkanntes Ausbildungsunternehmen für junge Menschen mit und ohne Behinderungen. Darüber hinaus bietet der Verein „Das Mosaik e.V.“ nicht nur seinen eigenen behinderten Mitarbeitern ein selbstbestimmtes Leben in verschiedenen betreuten Wohnformen an.